19.10.2018

Projekterfolg für synedra: synedra AIM wird das Unternehmens-PACS im Universitätsklinikum Erlangen

Im Mai dieses Jahres erhielt synedra den Zuschlag für das mehrjährige Großprojekt.

Das Universitätsklinikum Erlangen (UKEr) mit rund 7.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bietet universitäre Spitzenmedizin in 24 Kliniken, 19 Abteilungen und 7 Instituten und hat damit für die Gesundheitsversorgung in der Region Nürnberg sowie den gesamten nordbayerischen Raum eine herausragende Bedeutung. Ein 3-stufiges Ausschreibungsverfahren bot den Rahmen, um den am besten geeigneten Anbieter für ein Unternehmens-PACS (UPACS) nach Vorstellung des UKEr zu finden. Der österreichische Medizin-IT-Spezialist synedra mit seiner Healthcare Content Management Platform synedra AIM konnte das Ausschreibungsverfahren für sich entscheiden und sich damit gegen renommierte nationale und internationale Konkurrenz behaupten.

Das Projekt setzt sich aus zwei Phasen zusammen. Phase 1 umfasst die klinikweite Bildverteilung, Integration und teilweise Ablöse von insgesamt 10 PAC-Systemen. Phase 2 beinhaltet die Übernahme von Befunden und strukturierten Daten in das neue System sowie die Umsetzung bestimmter Use-Cases wie Fotodokumentation und Ad-hoc-Scanning. Die Dauer von Phase 1 ist auf 12 Monate angesetzt und startete bereits Ende Mai 2018. Nach diesen 12 Monaten startet Phase 2, für die eine Dauer von 6 Monaten anberaumt ist.Voraussichtlicher Produktivstart für die Phase 1 ist der Dezember 2018. Phase 2 wird bis Ende 2019 abgeschlossen sein.

Als universelles Betrachtungsprogramm steht dem UKEr in Zukunft der zertifizierte medizinische PACS- und Multimedia-Viewer synedra View zur Verfügung, ein mächtiges Werkzeug zur Betrachtung und Bearbeitung von Dokumenten, Bilddaten und Multimedia-Inhalten. Dem universellen Ansatz von synedra entsprechend, ist synedra View mit demselben Funktionsumfang für radiologische und klinische Anwenderinnen und Anwender ausgestattet. Die ebenfalls in synedra View enthaltene konfigurierbare Patientenaktenansicht erlaubt die strukturierte Darstellung aller verfügbaren Daten zu einer Patientin, einem Patienten. Darüber hinaus bietet synedra View eine Bandbreite an Funktionen zur Unterstützung von Forschung und Lehre sowie für die Aufbereitung von klinischen Präsentationen und radiologischen Demonstrationen, die ebenfalls in der Ausschreibung gefordert wurden. Durch die nahtlose Einbettung in das künftige klinische Arbeitsplatzsystem ermöglicht eine Embedded-Variante des synedra Viewers durchgängige medizinische Arbeitsabläufe. Für die Nutzung auf mobilen Geräten bietet synedra den HTML5-basierten Webviewer synedra Web. Die Lösung ist optimiert für die Bedienung auf Touchscreens und besticht durch ein modernes und intuitives Design. Zu guter Letzt bilden das eigens entwickelte Scan-Modul und der entsprechende Scan-Verifier den Scan-Workflow am UKEr ab.

Die möglichst weitgehende Verwendung offener Standards, vor allem IHE, war eine weitere, in der Ausschreibung genannte Grundanforderung. synedra unterstützt die etablierten Standards DICOM, HL7, FHIR und IHE konsequent und seit vielen Jahren, was das Unternehmen durch zahlreiche Referenzprojekte belegen konnte. Angesichts eines erwarteten Datenaufkommens von 50 TB Neudaten pro Jahr, was einem jährlichen relativen Wachstum von 15% entspricht, war auch die Skalierbarkeit des neuen Systems ein zentrales Kriterium. Skalierbarkeit auch im Hinblick auf organisatorische Bedürfnisse, denn das komplexe Berechtigungskonzept am UKEr erfordert eine maßgeschneiderte Lösung, die dieses kompetent abbildet und in der Lage ist, auf neue Anforderungen flexibel zu reagieren.

Dieses Projekt liegt optimal auf der strategischen Linie von synedra, weil das Lösungsportfolio synedra AIM hier seinen gesamten Funktionsumfang zum Einsatz bringen kann. Damit ist synedra in Deutschland mit drei Universitätskliniken – Universitätsklinik Gießen, Universitätsklinik Freiburg, Universitätsklinikum Erlangen – sehr stark positioniert.

http://www.uk-erlangen.de/

Bildnachweis: © UK Erlangen

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