17.01.2018

the synedra way – Von Kieselalgen und anderen Entstehungsmythen (Teil 2 von 2)

Willkommen zurück zum zweiten Blogeintrag über die Geschichte der synedra. Nun erfahrt ihr endlich, wie es mit Thomas und seinem Team nach der Trennung von der Uniklinik Innsbruck weiterging und welche Hindernisse sie anfänglich zu überwinden hatten. Außerdem lüften wir das Geheimnis um die ominöse Kieselalge ...

„Es war einfach ganz, ganz viel Vertrauen da, sowohl von Seiten der Kunden als auch des Teams”, freut sich Thomas noch heute über den großen Zuspruch nach der Trennung von der icoserve, den er auch gleich als das „unternehmerische Highlight” seiner bisherigen Karriere bezeichnet und der ihm und seinen Mitstreiterinnen und Mitstreitern den Weg zu einem eigenständigen Unternehmen ebnet. 

Von Herausforderungen und Erfolgen damals ...

Trotz manch anfänglicher Herausforderungen, wie fehlendem Startkapital, der Findung von Büroräumlichkeiten oder eines passenden Firmennamens, beginnt das Team bereits im ersten Jahr, profitabel zu arbeiten und Gewinne zu erwirtschaften, unter anderem durch die Unterstützung der Swisscom, über die das junge Unternehmen einen gewissen Grundstock an Aufträgen bekommt. Über diese Verbindung findet schließlich auch Daniel Wälti, der seit 2009 die Geschäfte des Tochterunternehmens synedra Schweiz leitet, seinen Weg zur synedra. „Was die Finanzen betrifft”, so merkt Thomas nicht ganz ohne Stolz an, „gab es bisher in der Geschichte der synedra kein einziges Jahr, in dem das Unternehmen rote Zahlen schrieb.” Und auch hinsichtlich des Firmennamens kann gerade noch rechtzeitig eine Lösung gefunden werden. „Der Termin beim Notar stand bereits unmittelbar bevor”, gesteht Thomas. Aus diesem Grund beschließen er und sein heutiger Mitgesellschafter sowie CTO Stefan, ihrer Kreativität etwas auf die Sprünge zu helfen, und die Namensfindung bei einem Glas Whiskey anzugehen. Einen besonderen Anspruch an den zukünftigen Namen ihrer Firma haben sie keinen, nur „irgendwie medizinisch sollte es klingen”. Die Inspiration finden sie schließlich in einem Mikrobiologie-Buch, das bei Stefan zu Hause liegt. Und so kommt es, dass synedra nun seit zwölf Jahren den Namen einer Kieselalgengattung trägt. 

... und heute

So klein wie die Kieselalge bleibt das Unternehmen allerdings nicht. Von ursprünglich 16 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wächst das Unternehmen in den zwölf Jahren seines Bestehens auf knapp 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an und kann mittlerweile mit mehr als 130 nationalen und internationalen Kunden aufwarten. Eine Herausforderung sieht Thomas dabei darin, den Geist des damals kleinen Unternehmens, dem sowohl zahlreiche Kunden als auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ihr Vertrauen schenkten, zu erhalten, sich aber dennoch weiterzuentwickeln und den Herausforderungen des Marktes offen und aktiv zu begegnen. Schließlich soll das Unternehmen „nicht mit seinen Firmengründern ergrauen, sondern geistig frisch bleiben”, wie Thomas augenzwinkernd anmerkt. Die Antwort auf die Frage, worin diese Herausforderungen denn genau bestehen, kommt ohne zu zögern. Cloud-Computing, Mobile Devices, Datensicherheit, Cognitive Computing oder Artificial Intelligence sind nur einige Schlagworte, die dem synedra-Geschäftsführer dazu einfallen. „Insbesondere das Thema strukturierte Daten wird in den kommenden Jahren durch die ständig wachsende Datenflut im medizinischen Bereich aber einen besonderen Stellenwert einnehmen”, ist er sich sicher. Auch im Umgang mit seinem Team will Thomas den Geist eines kleinen und jungen Unternehmens beibehalten. Die MitarbeiterInnen ernst zu nehmen, ihnen in ihrer Arbeitsgestaltung Freiräume zu lassen und Werte wie Respekt vorzuleben, all dies würde vom gesamten Team sehr geschätzt werden und würde auch dazu beitragen, dass die Mitarbeiterfluktuation sehr gering sei, ist der CEO von seiner Strategie überzeugt. 

Zum Abschluss stellt sich noch die Frage, ob Thomas in beruflicher Hinsicht im Rückblick etwas anders machen würde. Hier zögert der zweifache Familienvater kurz, nimmt sich Zeit zum Nachdenken. „In meiner jetzigen Lebenssituation mit Frau und Kindern würde ich mir eine Unternehmensgründung wohl nicht mehr antun”, wäre er jedoch noch einmal in derselben Situation wie damals, so würde er es auf jeden Fall wieder genauso versuchen. Letzten Endes kommt es nur darauf an, „mit Engagement und Herzblut das zu tun, woran man glaubt”, ist der Unternehmensgründer überzeugt. Die Erfolgsgeschichte der synedra scheint ihm Recht zu geben. 

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In den nächsten Wochen und Monaten werden wir euch auf unserem Blog mit weiteren interessanten Einblicken in das Unternehmen synedra beglücken. Also bleibt dran! :)

 

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