16.07.2026
Mit der Version 26 „Helena“ erweitern wir unser Health Content Management (HCM) um ein leistungsstarkes FHIR Clinical Data Repository (CDR). synedra HCM vereint damit als offene, standardbasierte Plattform strukturierte und unstrukturierte Informationen der medizinischen Versorgung voll integriert an einem zentralen Ort.
Der neue CDR-Server bietet eine standardisierte Schnittstelle (API) für das einfache Lesen, Suchen, Anlegen, Aktualisieren und Löschen von FHIR-Ressourcen (wie Patient oder Observation). Zudem unterstützt er auf Basis dieser strukturierten Patientendaten direkt die Erstellung einer International Patient Summary (IPS). Damit legen wir das solide Fundament für die nahtlose Einbindung von KI-Analysen und klinischen Decision-Support-Systemen.

Mit der Einführung des DICOM-Tag-Morphings in synedra 26 „Helena“ steht Ihnen eine leistungsstarke Vernetzungslösung zur Verfügung, die den Datenaustausch zwischen radiologischen Praxen und Partner-Krankenhäusern erheblich optimiert. Das Werkzeug ermöglicht ein präzises ID/UID-Mapping und fungiert als flexibler DICOM-Metadaten-Patcher.
Überall dort, wo zuweisende Kliniken DICOM-Daten und Voruntersuchungen zwingend mit ihren eigenen, internen Patienten-IDs (KH-PatID) im PACS benötigen, greift die neue Funktion beim Empfang oder Versand via DICOM-C-Move: Die praxisinterne ID und die ID des Krankenhauses werden vollautomatisch ausgetauscht, was eine nahtlose Zuordnung auf Empfängerseite garantiert.
Ab sofort stehen Ihnen für die nuklearmedizinische Diagnostik sowohl die präzise SUV-Messung als auch eine dedizierte SUV-Fensterung zur Verfügung.
Mit dem Werkzeug Dichte-/Grau-/SUV-Wertdurchschnitt messen sowie den Werkzeugen Polygonmessung, Spline-Messung und Freihandmessung können Sie die metabolische Aktivität nun objektiv quantifizieren.
Die neue SUV-Fensterung über das Fenstern-Werkzeug ermöglicht Ihnen eine einheitliche Darstellung der Aufnahmen. Die Fenstervoreinstellung können Sie zudem an Ihre Bedürfnisse anpassen und für Ihr Benutzerkonto speichern.
Mit dem neuen Konturierungswerkzeug Volumenmessung erfassen Sie Organe, Läsionen oder Tumoren ab sofort volumetrisch statt nur über einfache 2D-Durchmesser. Das Werkzeug ermöglicht eine exakte Berechnung des Volumens in Kubikzentimetern. Dadurch erhalten Sie eine deutlich objektivere Datengrundlage für die Beurteilung von Tumorprogress oder -regress. Auch bei Organmegalien lassen sich Größenabweichungen so schneller feststellen.

Speziell für die Unfallchirurgie und Orthopädie steht Ihnen in der Visualisierung im Volume Rendering ab sofort das neue Werkzeug Region Growing zur Verfügung.
Anstatt unerwünschte Bildanteile zeitaufwendig manuell freizuschneiden oder zu maskieren, können Sie zusammenhängende Bereiche (z. B. einen Gips) mit nur einem Klick anhand des Region-Growing-Algorithmus entfernen. Ebenso lassen sich über diese Funktion spezielle Bereiche (z. B. Knochen) präzise freistellen – für einen schnelleren, unverstellten Blick auf das eigentliche Trauma oder den Bruch und eine spürbare Zeitersparnis bei der Befundung.
Beim manuellen Aufhängen erhalten Sie nun automatisch passende Rastervorschläge für das aktuelle Alternatorfeld. Die Raster werden angezeigt, sobald Sie eine oder mehrere Serien im Dokumentenbaum selektieren und mittels Drag&Drop zur globalen Viewerleiste ziehen. Zusätzlich können Ansichten wie MPR, Fusion und KM-Kinetik ausgewählt werden. Die neue Funktion erlaubt es Ihnen auch, einzelne Serien bequem zu einem vorhandenen Raster hinzuzufügen.

Das Modul Web intern wurde mit diesem Release spürbar optimiert, um Ihnen als moderne Zero-Footprint-Lösung – sowohl stand-alone als auch nahtlos integriert in Ihr mobiles KIS (z. B. iMedOne) – noch mehr Flexibilität im klinischen Alltag zu bieten. Die Erweiterungen in 26 „Helena“ unterstützen IT-Verantwortliche effektiv bei der Software-Konsolidierung und optimieren mobile Workflows direkt am Point of Care.
Zu den wesentlichen Neuerungen gehören eine Foto-Upload-Möglichkeit bei bisher noch nicht angelegten Patienten, die direkte Betrachtung von aufgenommenen Bildern vor dem Hochladen in synedra Web, die Abfrage der Patienten-ID und Fall-ID in der Suche sowie die Anzeige der Patienten-ID innerhalb der Patienten-Detailansicht. Neben einer kontextbasierten Titelzeile bietet das Release zudem erweiterte Konfigurationsmöglichkeiten wie die Übergabe des Benutzernamens als Query-Parameter und zusätzliche Farbanpassungen bei den Themes.
Wir beraten Sie gerne unter sales@synedra.com. Oder sprechen Sie direkt Ihren Kundenbetreuer, Ihre Kundenbetreuerin an.