12.06.2019

the synedra way – Die Projektumsetzung (Teil 2 von 2)

Florian Gritsch gehört zu jenen Mitarbeitern, die bereits seit der Unternehmensgründung bei synedra arbeiten. Im Interview berichtet er uns über die Anfänge bei synedra, seinen Arbeitsalltag im Prozess „Projektumsetzung“ (PU) und die alltäglichen Herausforderungen in diesem Bereich.

Florian, du bist bereits seit der Unternehmensgründung Teil des synedra-Teams, hast aber ursprünglich bei „Service & Technik“ angefangen. Wie bist du zu dieser Stelle gekommen und wie kam es dazu, dass du schlussendlich in der Projektumsetzung gelandet bist?
Florian: Ich habe bereits während meines Studiums an der ITH (Anm.: Anbieter von Softwarelösungen und Dienstleistungen im Gesundheitswesen in Innsbruck) Computerkurse für medizinische Programme gehalten und war Trainer für die Ärzte und das Pflegepersonal. Als das Studium zu Ende war, habe ich mich nach einer Arbeit umgesehen und auf eine Zeitungsannonce der Firma icoserve1 geantwortet. Da sich die ITH im gleichen Gebäude wie die icoserve befand, bestand ein gewisses Naheverhältnis zwischen den beiden Unternehmen2. Die Befundungs- und Betrachtungssoftware icoview der icoserve kannte ich auch schon aus meinen Schulungen. Also habe ich mich dort beworben und wurde prompt eingestellt.
Zu dem Zeitpunkt gab es allerdings noch keine Projektumsetzung, wie wir sie heute bei synedra haben. Es gab die Prozesse „Entwicklung & Produktion“, „Service & Technik“ und einen Prozess „Kundenbeziehung“. Für die Umsetzung war zumeist „Service & Technik“ zuständig. Später hat man dann gemerkt, dass es für die Projektumsetzung doch einen eigenen Prozess bräuchte.
Als ich angefangen habe, war synedra allerdings noch eine kleine Firma mit wenigen Angestellten. Jede und jeder hat einfach alles gemacht, egal, ob intern oder extern, egal, ob es um Verkauf, Nachverkauf, Umsetzung oder Account-Management gegangen ist – die Prozesse waren einfach noch nicht so klar definiert und getrennt wie heute.

Wie sieht deine Arbeit als Mitglied des Prozesses Projektumsetzung bei synedra heute aus?
Florian: So wie in den Anfangszeiten der synedra gibt es auch heute in der Projektumsetzung diejenigen MitarbeiterInnen, die alles machen, also in Personalunion Projektleitung und Projektumsetzung übernehmen, gleichzeitig technischer Spezialist sind und dem Kunden beratend zur Seite stehen. In der PU reichen meine Tätigkeiten vom klassischen Projektmanagement, also dem Erstellen von Terminplänen, der Definition von Arbeitspaketen und der Umsetzung bzw. dem Controlling dieser Arbeitspakete, über Consulting bis hin zur Systemkonfiguration an der Konsole. Ein derart umfangreiches Aufgabengebiet macht die Arbeit natürlich einerseits sehr spannend, andererseits aber auch hin und wieder nervenaufreibend, wenn man sozusagen mehrere Personen in einer sein muss.

Welche Schwierigkeiten ergeben sich bei der Umsetzung von großen Projekten normalerweise?
Florian: Nichts Dramatisches. Meistens bedeutet ein Großprojekt viel Koordinationsaufwand, weil viele Menschen daran beteiligt sind. Ressourcen sind vor allem im Krankenhaus häufig ein Thema. Daneben sind bei unseren Projekten auch oft andere Systeme und Firmen beteiligt, die ebenfalls nicht immer ihre vollen Ressourcen in das Projekt stecken können. Es ist also insgesamt oft eine Ressourcenfrage, ob man beim Projekt vorankommt, und zwar nicht nur intern, sondern bei allen Projektbeteiligten.

Du arbeitest, wie bereits erwähnt, seit der Gründung bei synedra. Was macht synedra für dich zu einem so attraktiven Arbeitgeber?
Florian: Einerseits arbeite ich gerne wegen des guten Teams hier, andererseits aber auch wegen der Geschäftsführung, die immer auf ihr Team schaut. Auch die flexible Arbeitszeitregelung bei synedra ist ein großer Bonus. Und natürlich die Tatsache, dass wir hier bei synedra etwas Gutes machen. Wir arbeiten in der Medizininformatik und helfen dabei, dass die Betreuung am Patienten besser wird. Deshalb kann man abends nach der Arbeit auf jeden Fall mit einem guten Gefühl nach Hause gehen.

 

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1 Die Firma synedra spaltete sich später von der Firma icoserve ab. Details dazu könnt ihr hier nachlesen: the synedra way – Von Kieselalgen und anderen Entstehungsmythen

2 Später schlossen sich die beiden Unternehmen zur ITH icoserve technology for healthcare GmbH unter Beteiligung von Siemens und TILAK (heute Tirol Kliniken) zusammen.

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